Alpiq will Verwaltungsrat von 13 auf 10 Mitglieder verkleinern

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KMU-Wirtschaft

Der Energiekonzern Alpiq verkleinert seinen Verwaltungsrat und beantragt der Generalversammlung, Hybriddarlehen in der Höhe von 366 Millionen Franken in Eigenkapital umzuwandeln.

(agl) Die Wandlung in Alpiq-Aktien soll über eine ordentliche Kapitalerhöhung mit Librierung durch Verrechnung durchgeführt werden, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Bei einem Betrag von 70 Franken Pro Aktie werden 5,2 Millionen Aktien im Nennwert von 0,01 Franken geschaffen, das Aktienkapital damit nominell um rund 52’000 Franken erhöht.

Der Schritt soll die Kapitalmarktfähigkeit und Eigenkapitalposition der Alpiq stärken und die Kapitalstruktur vereinfachen, heisst es in der Mitteilung weiter. Die öffentliche Hybridanleihe in Höhe von 650 Millionen Franken sei von der Wandlung der Aktionärs-Hybriddarlehen nicht betroffen.

Am 29. Oktober wird die Generalversammlung über die Wandlung entscheiden. Ebenfalls will der Energiekonzern ab dann seinen Verwaltungsrat von 13 auf 10 Mitglieder verkleinern. Am Mittwoch haben gemäss der Mitteilung die Verwaltungsräte Anne Lapierre, Dominique Gachoud und Heinz Saner ihren Rücktritt eingereicht.

Quelle: bz Basel