Butterkonsum steigt so stark an, dass kurzfristig mehr importiert werden muss

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KMU- Wirtschaft
Quelle: bz Basel

Seit dem Ausbruch der zweiten Coronawelle steigen die Verkäufe von Butter stark an. Die Branchenorganisation (BO) Milch beantragt zusätzliche Importe von 1500 Tonnen.

(agl) Der Absatz von Milchprodukten ist in diesem Jahr «erfreulich hoch», schreibt die BO Milch in einer Mitteilung vom Mittwoch. Dies hat aber auch zur Folge, dass die Schweizer Butterlager nicht genügend aufgefüllt werden konnten, um die Nachfrage in der Herbst- und Weihnachtszeit abzudecken. Bereits Mitte Oktober beantragte die BO Milch zusätzliche Importe von 500 Tonnen. Nun zeigt sich aber, dass dies bei weitem nicht reicht und weitere 1500 Tonnen nötig sind. Die Branchenorganisation passt ihr Gesuch an den Bundesrat an, die Importe sollen noch in diesem Monat starten.

Von der gestiegenen Nachfrage profitieren derweil auch die Schweizer Produzenten, der Preis für Molkereimilch ist im August um 3 Rappen gestiegen, wie die BO Milch weiter schreibt. Die Schweizer Butterreserven sind bereits seit Anfang Jahr knapp, die Importkontingente mussten seit dem Frühling mehrmals erhöht werden.

Quelle: bz Basel