Erfolgsgarant globale wissenschaftliche Zusammenarbeit: Die Arbeit der HPI Research Schools in Zeiten der Pandemie

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KMU-Wirtschaft

Die Corona-Pandemie stellt auch die internationale Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vor neue Herausforderungen. Symposien, Netzwerktreffen und Austauschformate, die zuvor vor Ort stattfanden, werden nun in den virtuellen Konferenzraum verlagert. So auch die diesjährige Klausurtagung der HPI Research Schools, die vom 26. bis 28. Oktober stattfindet. Es gilt: Vor allem in diesen herausfordernden Zeiten muss ein intensiver Austausch unter Forschenden gewährleistet sein.

Die HPI Research Schools für „Service-Oriented Systems Engineering“ und „Data Science and Engineering“ sind die Forschungskollegs des Hasso-Plattner-Instituts (HPI). Seit Gründung der ersten HPI Research School in Potsdam im Jahre 2005 sind fünf weitere hinzugekommen. Vier dieser HPI Research Schools sind Forschungsaußenstellen in Israel, Südafrika, China und USA. Um den globalen Austausch mit den Außenstellen zu fördern, vergibt das HPI Stipendien an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die internationalen Doktorandinnen und Doktoranden genießen ein großartiges Forschungsumfeld und eine enge Betreuung durch Professorinnen und Professoren und Postdocs. Die enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen HPI Research Schools wird zudem durch Präsenzveranstaltungen ergänzt.

Aufgrund der aktuellen Situation findet die diesjährige Klausurtagung als Hybridveranstaltung in Potsdam statt, zu der die einzelnen Außenstellen auf den drei Kontinenten virtuell zugeschaltet werden. Der Fokus der Klausurtagung liegt dabei vor allem auf der Vorstellung der Forschungsprojekte der Stipendiatinnen und Stipendiaten. „Trotz dieser schwierigen Pandemiezeiten geht die intensive wissenschaftliche Forschung und globale Kooperation weiter“ so Professor Christoph Meinel, Institutsleiter des HPI. „Mit zielgerichteten, virtuellen Workshops wollen wir den für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler so wichtigen Austausch garantieren und sie in ihren Forschungsarbeiten bestmöglich unterstützen.“

Mit dem Thema „Service-Oriented Systems Engineering“ widmet sich die HPI Research School einer Vielzahl von Forschungsfragestellungen aus den Gebieten der Softwaretechnik, der Systemmodellierung und -analyse, der Adaptierbarkeit und Integration von Applikationen sowie der IT-Sicherheit.

Das 2019 gegründete HPI-Forschungskolleg „Data Science and Engineering“ vereint Doktorandinnen und Doktoranden aus allen Bereichen datengestützter Forschung und Technologien, einschließlich skalierbarer Speicherung, Stream-Processing, Datenbereinigung, maschinelles Lernen und Deep Learning, Textverarbeitung, Datenvisualisierung.

Die HPI Research Schools vergeben jährlich neue Stipendien an junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: https://hpi.de/forschung/research-schools.html

Quelle:  HPI Hasso-Plattner-Institut