Geschäftsklima in der Digitalbranche stabilisiert sich

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Bitkom

Auch auf dem Arbeitsmarkt herrscht wieder etwas mehr Optimismus. Die Beschäftigungserwartungen stiegen um 1,3 Zähler auf 12,5 Punkte. Das bedeutet, dass die Mehrheit der Unternehmen zusätzliche Arbeitskräfte einstellen will. Zugleich geht eine Mehrheit der Unternehmen von steigenden Preisen aus. Der Preisindex zog um 3,3 Zähler auf 4,7 Punkte an.

In der Gesamtwirtschaft hat sich die Stimmung ebenfalls weiter verbessert. Das ifo Geschäftsklima bewegte sich um 4,9 Zähler auf 2,4 Punkte nach oben und drehte damit erstmals seit Ausbruch der Pandemie ins Plus. Die Geschäftslage stieg um 7,8 Zähler auf 0,3 Punkte, die Erwartungen legten um 2,8 Zähler auf 4,5 Punkte zu.

Hinweis zur Methodik: Der Digitalindex basiert auf der monatlichen ifo Konjunkturumfrage und bildet sich aus dem geometrischen Mittel des Index der Geschäftslage und des Index der Geschäftserwartungen. Berücksichtigt werden Daten der Digitalbranche, die sich aus Unternehmen der Sektoren Verarbeitendes Gewerbe, Handel und Dienstleistungssektor zusammensetzt. Dazu zählen Hersteller von IT und Kommunikationstechnik, Unterhaltungselektronik, Anbieter von Software und IT-Dienstleistungen, Telekommunikationsdiensten sowie der Groß- und Einzelhandel mit ITK. Der Index wird als Saldo (saisonbereinigt) dargestellt. Gewichtet wird nach Anzahl der Beschäftigten. Befragungszeitraum war vom 2. bis 24. August 2020.

Quelle: Bitkom