Knapp 80 Millionen Dollar: Julius Bär zahlt hohe Busse im Fifa-Fall

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KMU- Wirtschaft
Quelle: bz Basel

79,7 Millionen Dollar zahlt die Bank Julius Bär an die amerikanischen Behörden. Dabei geht es um die Rolle der Bank bei Korruptionsvorfällen rund um den Weltfussballverband Fifa.

(mg) Julius Bär habe mit der US-Justizbehörde eine Grundsatzvereinbarung getroffen, die die Untersuchung über die Rolle der Bank bei Korruptionsvorfällen bei der Fifa beendet. Wie die Bank am Montag mitteilte, bezahlt sie dafür 79,7 Millionen Dollar. Entsprechende Rückstellungen wurden «zu Lasten des Finanzergebnisses 2020» gemacht. Julius Bär gehe davon aus, dass die Grundsatzvereinbarung in dieser Angelegenheit in Kürze finalisiert werde.

Julius Bär wird vorgeworfen, dass sie Gelder von korrupten Fifa-Funktionären angenommen hat. Die Bank habe seit 2015 mit den amerikanischen Behörden bei dieser Untersuchung kooperiert. Neben Funktionäre der Fifa sind auch weitere Personen sowie Sportmedien- und Marketingunternehmen involviert. Im Zuge dieser Ermittlungen war es zu mehreren Verhaftungen im Zürcher Nobelhotel Baur au Lac gekommen.

Quelle: bz Basel