Neue Studie ermittelt Bedarf an Hybrid-Cloud-Lösungen für konsistente und Cloud-übergreifende Betriebsabläufe

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Unternehmen wollen multiple Clouds flexibel nutzen, inkonsistente Betriebsabläufe erweisen sich dabei als Hindernis

Nutanix, Spezialist für Enterprise Cloud Computing, hat die Ergebnisse einer neuen Studie vorgestellt, die zentrale Herausforderungen und Chancen der Hybrid Cloud für Unternehmen analysiert. Demnach sieht die grosse Mehrheit der Befragten die hybride Cloud als das ideale IT-Betriebsmodell, hat jedoch Schwierig­keiten mit der Implementierung. 70 Prozent der Unternehmen gehen deshalb davon aus, dass ihre Transformation länger dauern wird als erwartet. Trotzdem denken fast alle Befragten (95 Prozent), dass ihre Unternehmen von einer optimalen Implementierung profitieren würden. Denn diese bedeutet konsistente IT-Stacks und -Betriebsabläufe über multiple Clouds hinweg. Dadurch liessen sich viele der Herausforderungen – von Betriebssilos bis zu Personalmangel – meistern, denen die Unternehmen gegenwärtig gegenüberstehen.

Flexibilität ist der Schlüssel für geschäftlichen Erfolg. Diese Wahrheit hat sich selten stärker bestätigt als in der aktuellen Situation, in der sich die Unternehmen an neue Umstände anzupassen bemühen. Unternehmen greifen auf die Public Cloud zurück, um in möglichst kurzer Zeit Remote-Desktops bereitzustellen, Disaster-Recovery-Standorte zu konsolidieren, Workloads in eine private Cloud zu verlagern, um möglichen Kapazitätsengpässen in der Public Cloud zuvorzukommen, oder um umgekehrt Lastspitzen durch Kapazitätserweiterungen nach Bedarf abzufedern. Die gegenwärtige globale Situation hat den Bedarf vieler Unternehmen an einer anpassungsfähigen IT-Infrastruktur offenbart. Flexibilität meint jedoch nicht länger die gleichzeitige Nutzung von öffentlichen und privaten Clouds. Sie bedeutet vielmehr konsistente Anwendererfahrungen, konsistente Werkzeuge und Betriebsabläufe über multiple Clouds hinweg. Die Aufgabe, Applikationen und Daten in die jeweils passgenaueste Cloud-Umgebung zu verlagern, wird dadurch dramatisch vereinfacht.

„Moderne Unternehmen und Organisationen gehen durch Flexibilität in Führung. Ressourcen zu dezentralisieren, um sie schneller und einfacher verfügbar zu machen, ist ein zentraler Aspekt davon“, erklärt Wendy M. Pfeiffer, CIO von Nutanix. „Unternehmen nutzen verschiedene Clouds – öffentlich, privat oder an der Edge – und bringen dadurch ihre IT-Infrastruktur genau dorthin, wo sie am meisten benötigt wird. Andererseits hängt diese Flexibilität stark von konsistenten und multiple Clouds übergreifenden Technologie-Stacks, Betriebsabläufen und Werkzeugen ab. Dafür eignen sich hybride Cloud-Umgebungen ideal.“

Die Studie des unabhängigen Marktforschungsunternehmens Vanson Bourne im Auftrag von Nutanix untersuchte die zentralen Herausforderungen, denen Unternehmen beim Managen von öffentlichen und privaten Cloud-Infrastrukturen gegenüberstehen. Dazu befragten die Marktforscher 650 IT-Entscheider von Unternehmen unterschiedlicher Grösse und Branchenzugehörigkeit aus Nord- und Südamerika, Europa, dem Nahen und Mittleren Osten sowie Afrika (EMEA) und dem asiatisch-pazifischen Raum und Japan (APJ).

Ausgewählte Studienergebnisse:

  • Die Public Cloud allein ist nicht immer die Antwort: Die Public Cloud hat die IT-Industrie durch eine höhere Agilität und operative Effizienz revolutioniert. Während sie die ideale Umgebung für gewisse Anwendungen und Workloads darstellt, gilt das nicht für alle. Führende Unternehmen ziehen daraus die Konsequenz, sich für eine hybride Infrastruktur zu entscheiden. Laut Studie hat die Mehrheit der Befragten Bedenken, ihre unternehmenskritischen Anwendungen, diejenigen, die am wichtigsten für ihre Unternehmen sind, in der Public Cloud zu betreiben. Zu diesen Bedenken zählen laut Aussage der Befragten Zuverlässigkeit (75 Prozent), Portabilität (73 Prozent) und Kosten (72 Prozent). Zudem haben einige von ihnen aus Komplexitäts- und Kostengründen überhaupt nicht die Möglichkeit, ihre unternehmenskritischen Applikationen zu migrieren. So sind die Notwendigkeit, Architektur und Plattformunterstützung der Applikationen zu ändern und anzupassen, und die Komplexität der Migration für 75 Prozent beziehungsweise 71 Prozent der Befragten die wichtigsten Bedenken, die sie von der Portierung von Anwendungen abhalten.
  • Das hybride Modell verschärft den Mangel an IT-Kenntnissen: Zwar haben viele Unternehmen Mühe, genügend qualifiziertes IT-Personal zu finden. Doch diese Aufgabe wird umso schwieriger, je mehr sie nach Profis suchen, die sowohl öffentliche als auch private Cloud-Infrastrukturen managen können. Denn die beiden Umgebungen setzen in der Regel verschiedene Kenntnisse voraus. Den meisten Unternehmen (88 Prozent) fällt es schwer, dafür zu sorgen, dass ihre IT-Mitarbeiter über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen, um eine hybride IT-Infrastruktur zu verwalten. 53 Prozent der Befragten betrachten dies sogar als ein Top-Problem.
  • Mangelnde Kenntnisse verursachen Silos und Ineffizienzen: Da sich die erforderlichen Kenntnisse für das Management öffentlicher und privater Cloud-Infrastrukturen unterscheiden, sind Unternehmen oftmals auf verschiedene Teams angewiesen. Dies führt zu Silos, ein Befund, den fast alle Befragten (95 Prozent) teilen. Noch wichtiger ist, dass diese Silos oftmals Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis haben. Dies ist umso bedenklicher in einer Zeit, in der viele Unternehmen sich darauf konzentrieren, ihre Ressourcen optimal einzusetzen. Fast die Hälfte der Befragten (49 Prozent) nannten einen wachsenden Ressourcenbedarf, 45 Prozent steigende Kosten und 43 Prozent Ressourcenverschwendung als Probleme.
  • Portabilität ist nicht nur für Anwendungen Pflicht: Für die meisten Unternehmen (88 Prozent) stellt die Lizenzierung von Software einen zentralen Aspekt einer hybriden IT-Infrastruktur dar. Viele Unternehmen sind auf ihrem Weg in die Public Cloud auf Schwierigkeiten hinsichtlich Lizenzierungen (58 Prozent) und Vendor-Lock-ins (58 Prozent) gestossen. Darüber hinaus sind fast zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) bereit, die Nutzung von Abonnements für ihre IT-Infrastrukturen in Erwägung zu ziehen.

Unternehmen benötigen Flexibilität. Um flexibler zu werden, dürfen sie nicht länger vor der Wahl zwischen Private oder Public Cloud oder zwischen verschieden Public-Cloud-Anbietern stehen. Vielmehr brauchen die Unternehmen eine Lösung, die konsistente Anwendererfahrungen, Werkzeuge und operative Abläufe über multiple Clouds hinweg ermöglicht. Damit können sie viele der Herausforderungen und operativen Ineffizienzen meistern, denen sie aktuell ausgesetzt sind. Eine optimale hybride Umgebung liefert die benötigte Konsistenz, um von der Flexibilität multipler Clouds, ob privat oder öffentlich, in vollem Umfang zu profitieren.

Die Studienergebnisse stehen auf der Website von Nutanix zum Herunterladen bereit.

Quelle: Nutanix