Umsatz von Clariant sinkt im dritten Quartal um über zehn Prozent

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Quelle: bz Basel

Der Spezialchemiekonzern Clariant verzeichnete für das dritte Quartal 2020 einen Umsatzrückgang. Der Grund dafür sei die Coronapandemie und ein Überangebot in den Ölmärkten.

(dpo) Der Umsatz von Clariant ging von Juni bis September 2020 um 14 Prozent auf auf 893 Millionen Franken zurück. Dies sei auf die Coronapandemie zurückzuführen, aber auch einen Rückgang im Geschäftsfeld Natural Resources, das sich auf Spezialchemikalien für die Öl-, Bergbau-, Lebensmittel- und Verpackungsindustrie konzentriert. Dabei habe ein Überangebot in den Ölmärkten die Zahlen negativ beeinflusst, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt.

Der Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) ging im dritten Quartalsjahr auf 127 Millionen zurück, was einem Minus von 16 Prozent entspricht. Für die ersten neun Monate meldet Clariant einen Ebitda von 419 Millionen Franken. Dabei ist jedoch eine einmalige Rückstellung von 231 Millionen für eine wettbewerbsrechtliche Untersuchung der Europäischen Kommission mit einberechnet.

Für das verbleibende vierte Quartal 2020 erwartet Clariant weitere negative Auswirkungen der Coronapandemie auf den Umsatz, wobei diese laut eigenen Angaben weniger negativ ausfallen dürften als im dritten Quartal.

Quelle: bz Basel